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Die Henschel 99 644

Baureihe 9964-65 (sä VI K) · Bauart Eh2t · Gattungszeichen K 55.8 · Baujahr 1918

Höchstgeschwindigkeit (km/h) 30 Länge über Puffer (mm) 8.860 (8.660?)
Steuerung Ha Höhe Kesselmitte (mm) 2.050
Zylinderdurchmesser (mm) 430 Lokbreite (mm) ?
Kolbenhub (mm) 400 Lokhöhe über SO (mm) 3.550
Dampfüberdruck (kp/cm2) 14 Treibraddurchmesser (mm) 800
Rostfläche (m2) 1,60 Achsstand gesamt (mm) 3.720
Heizfläche (m2) 64,26 Lokdienstlast (Mp) 40,40
Zugkraft 0,6p (kp) ? Lokreibungslast (Mp) 40,40
Leistung (ind.) (PS) ? Wasservorrat (m3) 4,50
    Kohlevorrat (m3) 2,00
       
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1918 fertigte die Firma Henschel für die deutsche Heeresfeldbahnen insgesamt 15 Maschinen für den Einsatz in Polen. Da bei Auslieferung der Krieg jedoch bereits beendet war, konnten die sächsischen Staatsbahnen diese Maschinen 1919 günstig erwerben. Sie wurden als VI K auf den Steilstrecken des Erzgebirges eingesetzt. Sie hatte ein seitenverschiebbares Gölsdorf-Laufwerk, die Heusinger-Steuerung trieb die vierte Achse an. Nach dem zweiten Weltkrieg blieben 2 Maschinen in Österreich, 2 weitere kamen nach Oberschwaben, 3 mussten an die Sowjetunion abgegeben werden.

Im Sommer 1952 hatte die Wilsdruffer 99 644, die 1918 von Henschel unter der Fabriknummer 16 125 gebaut wurde, ein kurzes Gastspiel auf Rügen, wo sie zu Versuchszwecken eingesetzt wurde. Über diesen Einsatz und sein Ergebnis ist wenig bekannt; 99 644 wurde nach kurzer wurde nach kurzer Zeit wieder nach Wilsdruff zurück gegeben.

Bis heute steht eine sächs. VI K (99 651) als Denkmal am schwäbischen Bahnhof Steinheim in Baden-Würtemberg.

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