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Die LKM-Lokomotiven 99 782 - 99 784

Baureihe 9977-79 (Neubau DR) · Bauart 1'E1'h2 · Gattungszeichen K 57.9 · Baujahr 1952

Höchstgeschwindigkeit (km/h) 50 (30?) Länge über Puffer (mm) 11.300
Steuerung Ha Höhe Kesselmitte (mm) 2.100
Zylinderdurchmesser (mm) 450 Lokbreite (mm) ?
Kolbenhub (mm) 400 Lokhöhe über SO (mm) 3.550
Dampfüberdruck (kp/cm2) 14 Treibraddurchmesser (mm) 800
Rostfläche (m2) 2,57 Laufraddurchmesser (mm) 550
Verdampferheizfläche (m2) 76,1 (76,9?) Achsstand fest (mm) 4.000
Überhitzerheizfläche (m2) 27,0 (28,8?) Achsstand gesamt (mm) 7.600
Zugkraft 0,6p (kp) ? Lokdienstlast (Mp) 58,0 (55,0?)
Leistung (ind.) (PS) ? Lokreibungslast (Mp) 45,0 (42,8?)
Wasservorrat (m3) 5,80 Kohlevorrat (t) 4,0 (3,6?)
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Die häufigen Lokausfälle auf der Bäderbahn ließen Anfang der 80er Jahre befürchten, dass die alten Vulcan-Loks nicht mehr lange einzusetzen waren. Nachdem bereits 1977 der Probeeinsatz der 99 735 gezeigt hatte, dass die schweren sächsischen 1'E1'h2t -Lokomotiven für die Bäderstrecke geeignet waren, kam 1983 die 99 782 auf die Insel. Ein Jahr später folgte die 99 784. 1999 wurde dann schliesslich die 99 783 von der DB übernommen, die nach ihrer Aufarbeitung seit Februar 2000 ihren Dienst verrichtet.

Obwohl die großen sächsischen E-Kuppler für den schweren Rollwagendienst im bergigen Gelände ausgelegt waren, gab es durch die hohen Laufleistungen auf Rügen anfangs enorme Verschleißerscheinungen an Trieb- und Laufwerken. Auch der hohe Verbrauch an Wasser und Kohle machte sich nachteilig bemerkbar. 99 782 erhielt Anfang der 90er Jahre einen Neubaukessel, 99 784 einen gut erhaltenen Tauschkessel.

Alle drei Maschinen stehen bis heute auf der Bäderbahn im Dienst.

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