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Die HF 130C war mit 341 Exemplaren, die in 6 verschiedenen Werken gefertigt
wurden, die bekannteste Diesellok der Heeresfeldbahnen. Sie wurde mit
unterschiedlichen Spurweiten, Achsdrücken und Höchstgeschwindigkeiten gebaut. Alle Typen hatten einen geschweißten Außenrahmen und eine Kraftübertragung per Blindwelle, die über Gestänge und Kurbelzapfen auf die Räder wirkte.
Vom Lokbahnhof Dahme kamen 1965 zwei HF130C nach Rügen und erhielten dort die Betriebsnummern KÖF 6001 und 6003. Die Köf 6001 wurde von Gmeinder unter der Fabr.-Nr. 4205 gebaut. Beide Maschinen dienten als Rangierlokomotiven in Bergen und Altefähr. Ab 01.01.1970 wurde die 6001 in 100 901 umnummeriert und noch für kurze Zeit zwischen Bergen und Trent im Güterverkehr eingesetzt. Danach diente sie zum Streckenabbau als Bauzuglokomotive und wurde 1971 ausgemustert.
Als die Bäderstrecke unter Denkmalschutz gestellt wurde, kamen beide Loks nach Putbus und wurden 1976 aufgearbeitet. Die 100 901 (KÖF 6001) versah noch einige Jahre ihren Dienst als Bauzuglok, bevor sie wegen Getriebeschadens abgestellt und 1987 verschrottet wurde.
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