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Dieser sehr erfolglose Triebwagen mit dem Beinamen 'Blechzug' oder 'Lindwurm' wurde von der lettischen Staatsbahn aus
2 vierachsigen Personenwagen hergestellt, die über ein freischwebend eingehängtes (also achsloses) Mittelteil zu einemTriebzug verbunden wurden. Drei dieser Garnituren blieben nach 1945 in Wolkenstein und wurden in Dresden-Pieschen zum Gliederzug VT 137 600 umgebaut, der am 29.08.1951 auf dem Wilsdruffer Netz in Betrieb ging. Der Antrieb im Mittelteil bestand aus zwei Daimler-Benz-Dieselmotoren mit je 100PS (später 2 x 75 PS Schönebeck), die über ein mechanisches Mylius-Getriebe und Kardanwellen die jeweils letzte Achse der beiden inneren Drehgestelle antrieben.
Auf dem Wilsdruffer Netz bewährte sich VT 137 600 nicht und gelangte über die Weißeritztalbahn 1954 zur Strecke Zittau - Oybin / Jonsdorf, wo er wegen der starken Streckensteigungen nicht über Probefahrten hinauskam. Am 12.12.1957 kam er nach Rügen. Obwohl die flache Nordstrecke kaum Anforderungen stellte, entgleiste der Triebwagen schon bei der ersten Probefahrt. Aufgrund mehrerer Getriebeschäden befand er sich dann die meiste Zeit im RAW Wittenberge. Bei einem seiner wenigen Einsätze blieb er wieder liegen und wurde daher am 3. April 1962 (mit nur 266km Gesamtlaufleistung!) an das Prignitzer Netz abgegeben, wo er ebenfalls kaum zum Einsatz kam. 1963 gelangte er zur KJI, wo er am 13.12.1964 abgestellt und schliesslich am 12.09.1968 ausgemustert wurde.
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